Zwei Antonov 124 und eine Panzerhaubitze 2000

Sonnenuntergang am Fliegerhorst

Tatsächlich kam es heute zu dem besonderen Ereignis das zwei Antonov 125 gleichzeitig in Nordholz waren. Und glücklicherweise waren sie dann am Boden auch so geparkt das man sie auf ein Foto bekommen konnte. Es handelte sich bei den Maschinen um die RA-82043 der Airline Volga-Dnepr sowie die UR-82027 vom Antonov Design Bureau. Zwei Flugzeuge, zwei Airlines und zwei Länder aus denen sie stammen. Die Maschine der Volga-Dnepr ist die deutlich jüngere, die UR-82027 (02-08, gebaut in Kiew) ist die erste zivile Antonov 124-100 und war demzufolge auch eine der Maschinen die im zivilen zulassungsprogramm eingesetzt wurde. Es hat einen Grund das ich die 100 Fett formatiert habe. Den die -100 ist die zivile Variante der Antonov 124. Anfangs wurden die Frachtflüge von Antonov Airlines mit militärischen Versionen durchgeführt. Das merkten auch die Mitbewerber und bemängelten das die Maschine keine zivile Zulassung besitzt. In der Folge wurden Frachtflüge mit der Antonov 124 durch die ICAO verboten. Also musste man eine zivile Version bauen. Dazu wurden Toiletten eingebaut aber auch englische Beschriftungen, zivile Funkgeräte und eine Beschränkung der Landeklappenstellung auf 30 Grad (vorher 40), gehörten dazu. Wie man sieht sind die Maschinen die in Nordholz landen zum Teil schon kleine Berühmtheiten. Zumindest lohnt sich jedenfalls meistens ein wenig Detektivarbeit was den Lebenslauf angeht.
Eigentlich sind Antonov’s in Nordholz ja nichts besonderes. Aber heute war zum einen die Anzahl besonders und zum anderen die Ladung. Es wurde unter anderem die erste von 3 Panzerhaubitzen 2000 verladen. Darum ist in den vergangenen Tagen und auch hinterher viel Wirbel in der Presse und den Medien gemacht worden. Wie man sieht ist man in Nordholz mal wieder mitten drin statt nur dabei. Zwischendurch konnte ich auch noch einen A340 der Lufthansa “Inflight” fotografieren. Hier in Nordholz sieht man die nicht so häufig, dafür heute sogar zwei in kurzem Abstand. Und einen weiteren Spotter neben mir gab es auch noch, dieser hat allerdings einen unfairen Vorteil gehabt. Er hat das ganze geschehen aus der Luft fotografieren können. Wenn man genau hinsieht dann meine ich kann man auch die Kamera sehen meine ich. Das letzte Bild ist der Sonnenuntergang….wirkt irgendwie dramatisch durch den Stacheldraht. Neben den Bildern habe ich auch noch zwei kurze Video-Clips aufgenommen. Das erste Video zeigt das Öffnen des Bugtor und der zweite Clip ist eigentlich nur ein bewegter Vergleich Mensch-Antonov aber vielleicht gerade deshalb sehenswert.

Zwei Antonov in Nordholz

 

 

 

 

 

 

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