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16 Juli 2009

Aufbau und Flug eines Heißluft-Luftschiffs

Aber der Reihe nach. Der Tag fing damit an das ich eigentlich das Gefühl hatte das es nicht viel zu fotografieren geben wird. Und eigentlich hatte ich auch keine Lust mich in Richtung Flugplatz zu bewegen. Am heutigen Tag hat der Spruch “Manchmal kommt es anders als man denkt” völlig zugetroffen. Anfangs habe ich locker und fast gelangweilt aus meinem  Fenster gespottet. So habe ich ein Foto von einer der beiden C-160D gemacht die am Flugplatz waren und zum anderen sogar fast etwas besonderes fotografiert. Eine Citation CJ1 der Lufthansa. Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube im Moment gibt es nur eine Maschine und das müsste dann demnach die D-ILHB gewesen sein. Für alles eignet sich das Spotten aus dem Fenster dann doch nicht. Die nächsten drei Bilder zeigen ein und die selbe Wolke, nur zu verschiedenen Zeitpunkten, mit verschiedenen Einstellungen an der Kamera und von verschiedenen Orten aus fotografiert. So ist das zweite Bild sehr stark unterbelichtet, der Gedanke dabei war das so vielleicht die Struktur der Wolke noch besser rauskommt. Wie in den vergangenen Tagen auch habe ich auch wieder den “Deichbrand” beobachtet. Eine Tankstelle in Wanhöden, etwa 800m vor dem Festivalgelände erhofft sich ganz offensichtlich ein gutes Geschäft. Aber auch die Shell Tankstelle im Ort Nordholz hat ihre Öffnungszeiten für dieses Wochenende überarbeitet. Nicht wie sonst üblich bis 22:00 Uhr, sondern dank Deichbrand bis Mitternacht. Und da soll noch einer sagen so ein Festival bringt keine Vorteile. Der S-76B der BGR ist mir auch wieder vor das Objektiv gekommen. Allerdings hat er mich in erstaunen versetzt. Er ist mit der Gitterkonstruktion (Radar) weggeflogen aber ohne wiedergekommen. Das hat natürlich die Phantasie angeregt und so habe ich angefangen nachzuforschen. Diese Bemühungen endeten mit einer Fahrt nach Hymendorf und einem Besuch auf dem dortigen Sportplatz. Tatsächlich war dort das fehlende Radar und dazu noch ein Heißluft-Luftschiff. Wie man sehen kann konnte ich den ganzen Prozess von auspacken bis abheben fotografieren. Bei dem Luftschiff handelt es sich um den Typ GEFA-FLUG AS 105 GD. Nachdem ich auch hier wieder Nachforschungen angestellt habe, muss ich sagen der Name bzw. die Typenbezeichnung macht Sinn.

GEFA-Flug ist der Hersteller
AS steht für Airship
105 105000 cubic feet Fassungsvermögen
GD Gefa Design

Soweit man dort erfahren konnte handelt es sich um einen Vergleich zwischen Hubschrauber und Luftschiff. Beide sind wohl abwechselnd mit den Radaren über dem gleichen Gebiet geflogen und hinter wird dann geschaut wer seinen “Job” besser gemacht hat. Wenn ich ein Englisches pdf-Dokument richtig verstanden habe, dann hat das Airborne Ice Radar die Fähigkeit Eis bis in eine Tiefe von 800m zu durchleuchten und bei “normalem” Untergrund sind noch immer Tiefen von 30-80m möglich. Damit ich aber nicht soviel Blödsinn schreibe habe ich auch noch eine Mail an die Uni-Münster geschrieben. Auf der Seite stand auch das man normalerweise innerhalb von 48 Stunden mit einer Antwort rechnen kann. Also werde ich mich jetzt mal in Geduld üben. Aufgefallen ist mir noch das mich das ganze sehr an ein Segelfluglager erinnert hat. Keine Hektik, ein wenig grillen, dazu ein Bier. Ich kann mich an ein Asterix-Heft erinnern das die Situation sehr treffend beschreibt “Im Römerlager Kleinbonum herrscht eine gewisse Lässigkeit”

4 comments to Aufbau und Flug eines Heißluft-Luftschiffs

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